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Raumordnungsverfahren Wahle-Mecklar

Zur Ermittlung einer raumordnerisch abgestimmten Trasse für die geplante 380 kV-Höchstspannungsverbindung Wahle – Mecklar ist ein Raumordnungsverfahren mit integrierter Umweltverträglichkeitsprüfung in Vorbereitung. Wegen der übergeordneten Bedeutung des Vorhabens wird dieses Verfahren von der obersten Landesplanungsbehörde, dem Niedersächsischen Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - Regierungsvertretung Braunschweig, durchgeführt werden. Vorhabenträgerin ist die E.ON Netz GmbH.

Die betroffenen Gemeinden und Landkreise, die Behörden des Bundes und des Landes, öffentliche Stellen, anerkannte Naturschutzverbände, benachbarte Länder und die Öffentlichkeit werden am Raumordnungsverfahren beteiligt und Gelegenheit haben, ihre Positionen einzubringen.


 

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Bisheriger Ablauf des Verfahrens

Im Raumordnungsverfahren werden die Planungsunterlagen öffentlich ausliegen und im Internet verfügbar sein. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, über das Internet online-Stellungnahmen zum Vorhaben abzugeben. Dadurch wird ein Höchstmaß an Transparenz und Beteiligungsmöglichkeit gewährleistet.

Das Raumordnungsverfahren kann eingeleitet werden, wenn E.ON Netz GmbH die erforderlichen Verfahrensunterlagen vollständig vorgelegt hat. Die Antragskonferenz fand am 4.10.07 in Braunschweig statt. Zur Vorbereitung dieses Termins hat E.ON Netz GmbH Unterlagen erstellt (siehe Download). Diese Unterlagen enthalten eine Projektbeschreibung und gehen auf die denkbaren Planungskorridore im Bereich des Landes Niedersachsen und geplante Untersuchungsinhalte ein.

Am 11. Februar 2008 veröffentlichte die zuständige Behörde in Niedersachsen, die Regierungsvertretung in Braunschweig, den Untersuchungsrahmen für das Raumordnungsverfahren in Niedersachsen. Durch das im Dezember vergangenen Jahres verabschiedete Niedersächsische Erdkabelgesetz sowie die Novellierung des Landesraumordnungsprogramms (LROP) wurden für die Planungen der 380-KV-Leitung von Wahle nach Mecklar neue Rahmenbedingungen definiert. Dies führte zu einer erneuten Prüfung der bereits erfolgten Untersuchungen durch E.ON-Netz mit dem Ergebnis, dass der in das Raumordnungsverfahren (ROV) eingebrachte Planungskorridor auch unter Berücksichtigung einer Erdverkabelung innerhalb bestimmter Siedlungsabstände und in Landschaftsschutzgebieten Bestand hat. Aufgrund der neuen Bewertung des Bündelungsgebotes im LROP unterzog E.ON Netz gleichzeitig ihr zukünftiges Leitungskonzept einer kritischen Betrachtung. Dabei wurde eine weitere Möglichkeit identifiziert, um die der Planungskorridor für die geplante Leitungsverbindung nun ergänzt wird. Es handelt sich dabei um die bestehende 220-kV-Leitung Lehrte - Godenau - Sandershausen, die in den nächsten Jahren ersetzt werden muss.

Nachdem die berührten Landkreise und Gemeinden über diese Ergänzung des Planungskorridors unterrichtet wurden, wird als nächster Schritt im Juni 2008 eine ergänzende Antragskonferenz stattfinden, in deren Rahmen die notwendigen Untersuchungen, die sich durch die neue Variante für das Raumordnungsverfahren ergeben, diskutiert werden können. Im Laufe des weiteren Raumordnungsverfahrens werden die beteiligten Kreise und Kommunen sowie anerkannte Verbände eingebunden. Bürger können im Rahmen der Trägerbeteiligung durch Stellungnahmen an ihre Kommune in dem Verfahren Einfluss nehmen.


Ergänzende Antragskonferenz Juni 2008

Am 11. Februar 2008 veröffentlichte die zuständige Behörde in Niedersachsen, die Regierungsvertretung in Braunschweig, den Untersuchungsrahmen für das Raumordnungsverfahren in Niedersachsen. Durch das im Dezember vergangenen Jahres verabschiedete Niedersächsische Erdkabelgesetz sowie die Novellierung des Landesraumordnungsprogramms (LROP) wurden für die Planungen der 380-KV-Leitung von Wahle nach Mecklar neue Rahmenbedingungen definiert. Dies führte zu einer erneuten Prüfung der bereits erfolgten Untersuchungen durch E.ON-Netz mit dem Ergebnis, dass der in das Raumordnungsverfahren (ROV) eingebrachte Planungskorridor auch unter Berücksichtigung einer Erdverkabelung innerhalb bestimmter Siedlungsabstände und in Landschaftsschutzgebieten Bestand hat.

Aufgrund der neuen Bewertung des Bündelungsgebotes im LROP unterzog E.ON Netz gleichzeitig ihr zukünftiges Leitungskonzept einer kritischen Betrachtung. Dabei wurde eine weitere Möglichkeit identifiziert, um die der Planungskorridor für die geplante Leitungsverbindung nun ergänzt wird. Es handelt sich dabei um die bestehende 220-kV-Leitung Lehrte - Godenau - Sandershausen, die in den nächsten Jahren ersetzt werden muss.

Nachdem die berührten Landkreise und Gemeinden über diese Ergänzung des Planungskorridors unterrichtet wurden, wird als nächster Schritt im Juni 2008 eine ergänzende Antragskonferenz stattfinden, in deren Rahmen die notwendigen Untersuchungen, die sich durch die neue Variante für das Raumordnungsverfahren ergeben, diskutiert werden können. Im Laufe des weiteren Raumordnungsverfahrens werden die beteiligten Kreise und Kommunen sowie anerkannte Verbände eingebunden. Bürger können im Rahmen der Trägerbeteiligung durch Stellungnahmen an ihre Kommune in dem Verfahren Einfluss nehmen.


Unterlagen zum ROV Wahle- Mecklar

Die Antragsunterlagen können Sie hier herunterladen (pdf-Format):

> Unterlagen zur ergänzenden Antragskonferenz am 6.06.2008 [243 KB]

> ROV Untersuchungsrahmen (ML 5.02.2008) [75 KB]

>
Unterlagen zur Antragskonferenz am 4.10.2007 [4.147 KB]

Um sich den detaillierten Trassenverlauf anschauen zu können, klicken Sie auf das entsprechende Kartenfeld (Zur Ansicht benötigen Sie den Acrobat Reader):


Detailierter Trassenverlauf





Ansprechpartner für das ROV:

Günter Piegsa, Regierungsvertretung Braunschweig, Tel: 0531 /484-1070
Jens Palandt, Regierungsvertretung Hannover, Tel.: 0511/120-8624



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