Projekt Wahle-Mecklar

Planfeststellungsverfahren Teilabschnitt C

Die Tennet TSO GmbH, (Übertragungsnetzbetreiber) hat die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) für den Bau des Teilabschnittes C der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Wahle - Mecklar beantragt.

Die vorliegende Planung umfasst die Errichtung und den Betrieb der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Wahle - Mecklar (LH-10-3034), als Teilabschnitt C zwischen dem Umspannwerk Hardegsen und der Landesgrenze Niedersachsen/ Hessen.

Der rund 48 Kilometer lange, in südlicher Richtung verlaufende Trassenabschnitt, wird, bis auf ein Teilstück im Bereich der Stadt Göttingen, in Freileitungsbauweise ausgeführt. Er beginnt im Landkreis Northeim (Stadt Hardegsen) und erreicht südlich von Benterode die niedersächsisch-hessische Landesgrenze. Dort beginnt der hessische Planfeststellungsabschnitt (D) der durch das Regierungspräsidium Kassel [Weblink] durchgeführt wird. (Eine umfassende Darstellung des Trassenverlaufs sowie damit einhergehender Veränderungen finden Sie nachfolgend unter Informationen)

Das Planfeststellungsverfahren wurde am 12. März 2015 eingeleitet. Die entsprechenden Unterlagen haben in der Zeit vom 21. April 2015 bis einschließlich 20. Mai 2015 bei den betroffenen Gemeinden und Städten zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegen.

Informationen [Weblink]
"Projekt Wahle - Mecklar" der TenneT TSO GmbH (Übertragungsnetzbetreiber)
Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Planfeststellungsbehörde)


Planfeststellungsverfahren Teilabschnitt B

Am 19. Mai 2014 ist das Planfeststellungsverfahren für den zweiten, rund 50 Kilometer langen
Leitungsabschnitt B (Umspannwerke Lamspringe und Hardegsen) der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung „Wahle – Mecklar“, durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eröffnet worden. Nach mehr als eineinhalbjähriger Vorbereitung befinden sich nun 120 Kilometer der insgesamt 230 Kilometer langen Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar in der Genehmigungsphase.

Im Rahmen des gesetzlichen Beteiligungsverfahrens lagen die Planfeststellungsunterlagen für den betreffenden Leitungsabschnitt B im Zeitraum vom 10. Juni bis 9. Juli 2014 in den beteiligten Städten und Gemeinden aus. Bürger, Bürgerinitiativen, Verbände, Gemeinden und Behörden hatten die Möglichkeit, die Unterlagen einzusehen und offiziell zu dem Projekt bis zum 23. Juli 2014 Stellung zu nehmen.

Die ursprüngliche Planung hat sich auch aufgrund der zur seinerzeitigen Auslegung vorgetragenen Stellungnahmen und Einwendungen geändert bzw. ist ergänzt und aktualisiert worden. Die geänderten Planunterlagen haben in den entsprechenden Auslegungsgemeinden in der Zeit vom 4. April 2016 bis einschließlich 3. Mai 2016 zur allgemeinen Einsichtnahme öffentlich ausgelegen.


Informationen [Weblink]
Website "Projekt Wahle - Mecklar" der TenneT TSO GmbH
Webseite der Planfeststellungsbehörde


Planfeststellungsverfahren Teilabschnitt A

Für den Teilabschnitt A (Umspannwerke Wahle und Lamspringe) der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung „Wahle – Mecklar“ wurde durch die Tennet TSO GmbH als Vorhabenträger die Durchführung eines Planfestellungsverfahrens beantragt. Bei diesem Teilabschnitt handelt es sich um einen von insgesamt vier planfestzustellenden Abschnitten. Planfeststellende Behörde ist die „Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr“.

Die Planung umfasst die Errichtung und den Betrieb der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung LH-10-3033 zwischen dem Umspannwerk (UW) Wahle und dem neu zu errichtenden UW Lamspringe.

Das für den Bau notwendige Planfeststellungsverfahren ist am 26. September 2013 eingeleitet worden. Die entsprechenden Planunterlagen haben in der Zeit vom 4. November 2013 bis einschließlich 3. Dezember 2013 in den Städten Salzgitter, Bockenem und Vienenburg, den Gemeinden Vechelde, Lahstedt, Lengede, Söhlde, Holle und den Samtgemeinden Baddeckenstedt, Schladen und Lamspringe zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegen. Online waren die Planunterlagen auf den Internetseiten der Auslegungsgemeinden durch einen Link auf Seiten der Tennet TSO GmbH einsehbar.

Bis einschließlich dem 17. Dezember 2013 bestand die Möglichkeit Einwendungen gegen den Plan zu erheben.
Insgesamt gingen Stellungnahmen von rund 75 Trägern öffentlicher Belange und 515 privater ein.

Schwerpunkte der Einwendungen sind:
die Forderung nach einer Erdkabelverlegung, mögliche Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder, Wertverlust der Immobilien, mögliche negative Auswirkungen auf die Tierwelt sowie Bewirtschaftungseinschränkungen durch vorgesehene Maststandorte. Auch die Forderung nach einem geänderten Trassenverlauf im Bereich der Gemeinde Burgdorf stellt einen Einwendungsschwerpunkt dar.

Die Stellungnahmen und Einwendungen wurden der Antragstellerin (Vorhabenträgerin) zur Erstellung der Gegenäußerungen übergeben.

Der Erörterungstermin fand vom 4. bis 6. Mai 2015 und am 8. Mai 2015 in Hildesheim statt. Schwerpunkte der Erörterung waren u. a. die Forderung nach einer Erdkabelverlegung, mögliche Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder, Wertverlust der Immobilien, mögliche negative Auswirkungen auf Natur und Landschaft sowie Bewirtschaftungseinschränkungen durch vorgesehene Maststandorte. Auch die Forderung nach einem geänderten Trassenverlauf im Bereich der Gemeinde Burgdorf wurde diskutiert.

Derzeit prüft die Vorhabenträgerin auf der Grundlage des im Dezember 2015 geänderten Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG), in welchem Bereich der 380-kV-Leitung von Wahle bis Lamspringe ein 10 bis 20 km langer Erdkabelabschnitt geplant werden kann. Die Vorhabenträgerin beabsichtigt, das Ergebnis noch im Sommer 2016 bekannt zu geben.

Das Projekt "Wahle - Mecklar" auf den Webseiten der TenneT TSO GmbH.
Informationen zum Planfeststellungsverfahren, Teilabschnitt A des Verfahrens "Wahle - Mecklar" bei der "Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr".





Raumordnungsverfahren eingeleitet

Karte kann durch Anklicken vergrößert werden.

Zur Ermittlung einer raumordnerisch abgestimmten Trasse für den niedersächsischen Abschnitt der geplanten 380 kV-Höchstspannungsverbindung Wahle - Mecklar ist am 25. Mai 2010 ein Raumordnungsverfahren mit integrierter Umweltverträglichkeitsprüfung von der obersten Landesplanungsbehörde, dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung* - Regierungsvertretung Braunschweig**, eingeleitet worden. Vorhabenträgerin ist die TenneT TSO GmbH.

Das Vorhaben ist nach dem Bedarfsplan zum Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) als „vordringlicher Bedarf" festgelegt. Wegen seiner Raumbedeutsamkeit und der möglicherweise erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt wird für das Vorhaben jeweils für den Abschnitt im Land Niedersachsen und im Land Hessen ein Raumordnungsverfahren durchgeführt. Auf diese Weise werden in einem frühzeitigen Planungsstadium alternative Trassen, ihre Vereinbarkeit mit den Erfordernissen der Raumordnung und ihre überörtlichen Auswirkungen auf verschiedenste Schutzgüter unter Beteiligung einer Vielzahl Betroffener geprüft. Die Ergebnisse fließen in das anschließende Planfeststellungsverfahren ein, in dem dann die konkrete Leitungstrasse rechtsverbindlich festgelegt wird.

Die betroffenen Gemeinden und Landkreise, die Behörden des Bundes und des Landes, öffentliche Stellen, anerkannte Naturschutzverbände, benachbarte Länder und die Öffentlichkeit sind am Raumordnungsverfahren beteiligt und haben Gelegenheit, ihre Positionen einzubringen.

Die Antragsunterlagen für die im Raumordnungsverfahren zu prüfenden Varianten wurden bei den Gemeinden, in deren Gebiet sich das Vorhaben voraussichtlich auswirkt, öffentlich ausgelegt. Ort und Dauer der Auslegung wurden von den Gemeinden ortsüblich bekannt gemacht. Bis zwei Wochen nach Ablauf der bekannt gemachten Auslegungsfrist konnte sich jedermann bei der Gemeinde schriftlich oder zur Niederschrift zu dem Vorhaben äußern.

Die vollständigen Antragsunterlagen waren im Internet auf einer extra eingerichteten Internetplattform einsehbar. Es bestand hier die Möglichkeit, über das Internet online-Stellungnahmen zum Vorhaben abzugeben.
Die im Beteiligungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen wurden inzwischen ausgewertet.

Die Landesplanungsbehörde hat die vorgebrachten Anregungen und Bedenken über den gesetzlich vorgeschriebenen Kreis der Beteiligten hinaus mit allen am Verfahren beteiligten Trägern öffentlicher Belange erörtert.

Die Erörterungstermine fanden zwischen dem 28. März 2011 und dem 13. April 2011 statt.

Der Abschluss des Raumordnungsverfahrens ist für Mitte 2011 vorgesehen.

Die Landesplanerische Feststellung als Ergebnis des Raumordnungsverfahrens hat behördenverbindlichen Charakter und keine unmittelbare Rechtswirkung gegenüber dem Projektträger oder Einzelnen. Das Raumordnungsverfahren greift weder anderen nach sonstigen Rechtsvorschriften vorgeschriebenen Verfahren vor, noch ersetzt es etwa erforderliche Erlaubnisse, Genehmigungen, Bewilligungen und sonstige Entscheidungen.

Hinweis der Redaktion:
*Geänderte Ministeriumsbezeichnung: seit Februar 2013 - Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
**Auflösung der damaligen vier niedersächsischen Regierungsvertretungen zum Ende des Jahres 2013.

 

Stellungnahmen im Beteiligungsverfahren

Die im Beteiligungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen wurden ausgewertet. Eine Zusammenstellung der vorgebrachten Anregungen und Bedenken und die Erwiderung der Landesplanungsbehörde und des Vorhabenträgers können Sie im pdf-Format hier herunterladen und einsehen.

Zu den Bänden A – E der Antragsunterlagen gingen 144 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange (davon 45 online) sowie ca. 11.800 Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern mit rund 13.300 Unterschriften (davon 296 online) ein. Zusätzlich wurden 26 Unterschriftenlisten mit 3.100 Unterschriften abgegeben. Insgesamt liegen hierzu Stellungnahmen und Unterschriftenlisten mit rund 16.400 Unterschriften vor.

Zu den ergänzenden Antragsunterlagen (Band F) sind 55 Stellungnahmen von beteiligten Kommunen, Behörden, Landvolkverbänden, anerkannten Naturschutzverbänden, sonstigen Trägern öffentlicher Belange und Bürgerinitiativen eingegangen (davon 5 online). Von Privatpersonen, insbesondere Grundeigentümern und Pächtern landwirtschaftlicher Flächen, gingen 77 Stellungnahmen ein.

Einführung in die Synopsen [26 KB]
Synopse nach Verfahrensbeteiligten sortiert [6.362 KB]
Synopse nach Schlagworten sortiert [6.188 KB]
Stellungnahmen zu den ergänzenden Antragsunterlagen - nach Verfahrensbeteiligten sortiert [976 KB]
Stellungnahmen zu den ergänzenden Antragsunterlagen - nach Schlagworten sortiert [1.058 KB]


Raumordnungsverfahren abgeschlossen

Die raumordnerische Prüfung der Trassenvarianten für die geplante 380 kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar ist abgeschlossen. Minister Lindemann gab am 21. August 2011 bekannt, dass im Ergebnis die Variante V 2 im nördlichen Abschnitt in Kombination mit Variante A im südlichen Abschnitt als raumverträglichste Lösung der Vorzug gegeben wurde.

Die geplante Leitung wird dazu dienen, Windstrom von Norddeutschland nach Süden abzuleiten. Sie ist damit ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland.
Im Raumordnungsverfahren waren die vom Vorhabenträger, der TenneT TSO GmbH, beantragten 5 Varianten zwischen den Umspannwerken Wahle und Hardegsen und daran anschließend 2 Varianten vom Umspannwerk Hardegsen bis zur Landesgrenze nach Hessen zu prüfen.

In die Prüfung und Bewertung wurden alle raumrelevanten Belange aus den Antragsunterlagen, aus schriftlichen und mündlichen Stellungnahmen und aus örtlichen und fachlichen Einzelgesprächen einbezogen. Dabei ging es neben den energiewirtschaftlichen Aspekten in erster Linie um den Schutz der Bevölkerung und des nahen Wohnumfeldes, um Belange von Natur und Landschaft, des Orts- und Landschaftsbildes und der Land- und Forstwirtschaft.

Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile hat sich Variante V 2 in Kombination mit Variante A durchgesetzt. Nachdem Varianten 1 und 5 sowie B wegen vielfältiger Probleme verworfen wurden, war im nördlichen Abschnitt zwischen den Varianten 2, 3 und 4 abzuwägen. Für Variante V 2 spricht, dass sie den Schutz des nahen Wohnumfeldes gewährleistet, wegen der geringen Trassenlänge vergleichsweise weniger Fläche beansprucht, weniger Betroffenheiten auslöst, eine abschnittsweise Parallelführung zur Autobahn A7 erlaubt, in bereits durch die Autobahn vorbelasteten Landschaftsschutzgebieten verläuft und eine Bündelung mit vorhandenen Leitungen zwischen Lamspringe und Bad Gandersheim ermöglicht.

Ein Erdkabelabschnitt ist aufgrund von Siedlungsannäherung bei Variante A im südlichen Abschnitt im Bereich Göttingen auf einer Länge von ungefähr 7 km erforderlich. Kleinräumige Konflikte, z.B. bei Sichelnstein und Laubach, konnten gelöst werden.

Minister Lindemann machte deutlich, dass die von vielen Beteiligten im Raumordnungsverfahren geforderte Vollverkabelung in HGÜ-Technik keine Alternative ist. HGÜ-Technik kommt nur über längere Distanzen als Punkt-zu-Punkt-Verbindung in Betracht. Erdkabel sind nur in dem gesetzlich vorgegebenen Rahmen im Bereich von Siedlungsannäherungen vorschreibbar. Bis auf einen Abschnitt im Bereich der Stadt Göttingen werden alle Mindestabstände zum Schutz der Bevölkerung eingehalten.

Das Raumordnungsverfahren ist in enger Zusammenarbeit zwischen den Behörden in Niedersachsen und Hessen durchgeführt worden. Somit ist der Übergabepunkt, an dem der niedersächsische mit dem hessischen Leitungsabschnitt zusammentrifft, eng mit Hessen abgestimmt. Das Ergebnis des hessischen Raumordnungsverfahrens wird ebenfalls heute der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Vorhabenträger hat nun die Unterlagen für die Planfeststellung vorzubereiten. Dabei geht es um die detaillierte Festlegung des Leitungsverlaufs bis hin zu den Standorten der einzelnen Leitungsmasten. In dem Planfeststellungsverfahren werden wiederum alle Träger öffentlicher Belange, die Gemeinden und die Öffentlichkeit mit der Gelegenheit zur Stellungnahme beteiligt werden.

DIe Planungsunterlagen von Wahle bis Lamspringe (Abschnitt A) wurden Anfang April 2013 zur Vollständigkeitsprüfung bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde (Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr) eingereicht.

Die Karte zum Ergebnis des Raumordnungsverfahrens kann auch hier heruntergeladen werden: ROV-Ergebnis Wahle-Mecklar [520 KB]

Grafik kann per Mausklick vergrößert werden!

Planfeststellungsverfahren Teilabschnitt A

Erläuterungsbericht [1.963 KB]
Übersichtsplan UW Wahle – Mast A087 [8.297 KB]
Übersichtsplan Mast A056 – UW Lamspringe [19.257 KB]


Planfeststellungsverfahren Teilabschnitt B

Überblick der Trassenvarianten und bestehenden Trassen in Abschnitt B [6.339 KB]
Aktualisierte Variantenuntersuchung Erzhausen / Einbeck [1.564 KB]
Variantenuntersuchung Nordanbindung PSW Erzhausen [2.919 KB]
Abschnitt B (LK Northeim, Februar 2013) [3.150 KB]
Abschnitt B (LK Northeim, Juni 2012) [7.560 KB]
Zeitplan Variantenvorstellung B [231 KB]


Planfeststellungsverfahren Teilabschnitt C

Erläuterungsbericht [2.834 KB]
Maßnahmenplan, Blatt 1 [497 KB]
Maßnahmenplan, Blatt 2 [3.069 KB]
Maßnahmenplan, Blatt 3 [2.594 KB]
Maßnahmenplan, Blatt 4 [2.415 KB]

Raumordnungsverfahren

Einführung in die Synopsen [26 KB]
Synopse nach Verfahrensbeteiligten sortiert [6.362 KB]
Synopse nach Schlagworten sortiert [6.188 KB]
Stellungnahmen zu den ergänzenden Antragsunterlagen - nach Verfahrensbeteiligten sortiert [976 KB]
Stellungnahmen zu den ergänzenden Antragsunterlagen - nach Schlagworten sortiert [1.058 KB]

Die Karte zum Ergebnis des Raumordnungsverfahrens kann auch hier heruntergeladen werden: ROV-Ergebnis Wahle-Mecklar [520 KB]

Infomaterial

Eine aktuelle Broschüre des Netzbetreibers TenneT zur Machbarkeit der Teilverkabelung (Stand Oktober 2010) kann hier heruntergeladen werden:
TenneT-Broschüre zum Raumordnungsverfahren [3.133 KB]

Eine Broschüre des früheren Übertragungsnetzbetreibers Transpower (Mai 2010) kann hier eingesehen werden:
Transpower-Broschüre zum ROV Wahle-Mecklar [7.144 KB]

 

Bisheriger Ablauf des Verfahrens

Die erste Antragskonferenz fand am 4. Oktober 2007 in Braunschweig statt.

Zur Vorbereitung dieses Termins hatte E.ON Netz GmbH Unterlagen erstellt (siehe Download). Diese Unterlagen enthalten eine Projektbeschreibung und gehen auf die denkbaren Planungskorridore im Bereich des Landes Niedersachsen und geplante Untersuchungsinhalte ein.

Am 11. Februar 2008 veröffentlichte die zuständige Behörde in Niedersachsen, die Regierungsvertretung in Braunschweig*, den Untersuchungsrahmen für das Raumordnungsverfahren in Niedersachsen. Durch das im Dezember vergangenen Jahres verabschiedete Niedersächsische Erdkabelgesetz sowie die Novellierung des Landes-Raumordnungsprogramms (LROP) wurden für die Planungen der 380-KV-Leitung von Wahle nach Mecklar neue Rahmenbedingungen definiert. Dies führte zu einer erneuten Prüfung der bereits erfolgten Untersuchungen durch E.ON-Netz mit dem Ergebnis, dass der in das Raumordnungsverfahren (ROV) eingebrachte Planungskorridor auch unter Berücksichtigung einer Erdverkabelung innerhalb bestimmter Siedlungsabstände und in Landschaftsschutzgebieten Bestand hat.

Aufgrund der neuen Bewertung des Bündelungsgebotes im LROP unterzog E.ON Netz gleichzeitig ihr zukünftiges Leitungskonzept einer kritischen Betrachtung. Dabei wurde eine weitere Möglichkeit identifiziert, um die der Planungskorridor für die geplante Leitungsverbindung nun ergänzt wird. Es handelt sich dabei um die bestehende 220-kV-Leitung Lehrte - Godenau - Sandershausen, die in den nächsten Jahren ersetzt werden muss.

Im Juni 2008 fand eine ergänzende Antragskonferenz statt, nachdem die berührten Landkreise und Gemeinden über die Ergänzung des Planungskorridors unterrichtet wurden.

Am 29. August 2008 wurde der ergänzende Untersuchungsrahmen zur Vorbereitung der Antragsunterlagen veröffentlicht (siehe Download).

Im Laufe des weiteren Raumordnungsverfahrens wurden die beteiligten Kreise und Kommunen sowie anerkannte Verbände eingebunden. Bürger konnten im Rahmen der Trägerbeteiligung durch Stellungnahmen an ihre Kommune in dem Verfahren Einfluss nehmen.

Im Juni 2008 wurde mit der „neuen Westvariante“ eine weitere Trassenvariante für das Raumordnungsverfahren in Niedersachsen eingeführt. Diese Variante machte zusätzliche Geländeuntersuchungen, insbesondere avifaunistische Kartierungen, erforderlich. Diese Untersuchungen wurden im Frühjahr 2009 abgeschlossen sein.


Hinweis der Redaktion:
*Auflösung der damaligen vier niedersächsischen Regierungsvertretungen zum Ende des Jahres 2013.


Geplanter Trassenverlauf mit Varianten

Um sich den detaillierten Trassenverlauf anschauen zu können, klicken Sie auf das entsprechende Kartenfeld (Zur Ansicht benötigen Sie den Acrobat Reader):


Unterlagen zum ROV Wahle-Mecklar

Die Antragsunterlagen können Sie hier herunterladen (pdf-Format):

> Unterlagen von E.ON-Netz zur Antragskonferenz am 4. Oktober 2007 [4.147 KB]

> Unterlagen zur ergänzenden Antragskonferenz am 6. Juni 2008 [243 KB]

> Untersuchungsrahmen zum Raumordnungsverfahren vom 28. August 2008 [85 KB]

Variante "Vorzugstrasse"

Variante "Mitteltrasse"

Variante "Alte Westtrasse"

Variante "Neue Westtrasse"

Variante "Osttrasse"